Bedeutet “UVP” Umweltverträglichkeitsprüfung?
28. August 2007 um 12:55 Uhr | Von: Petra BosbachGenau diese Wortschöpfung hatte das Oberlandesgericht Köln (OLG) in einem Rechtsstreit zwischen einem Bekleidungsartikelhersteller und einem Einzelhändler als Begriff hinter der Abkürzung “UVP” angenommen.
Zu dem Rechtsstreit war es gekommen, nachdem ein Einzelhändler in einem Warenkatalog bei der Gegenüberstellung seiner Preise und den unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers die Abkürzung „UVP“ ohne nähere Erklärung bzw. ohne erhellenden Zusatz wie „empfohlener Verkaufspreis des Herstellers“ oder „empfohlener Verkaufspreis“ verwendet hatte.
Hiergegen setzte sich der Bekleidungsartikelhersteller rechtlich zur Wehr, weil er die Abkürzung „UVP“ und ähnliche Formulierungen als irreführend und damit als Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht ansah.
Abkürzung “UVP” irreführend?
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Kategorien: Abmahnung, Allgemein, Markenrecht, Onlinehandel, Telemedien, Wettbewerbsrecht | Bisher 0 Kommentare | PermalinkUpdate – Markenverletzung durch AdWords-Anzeige
24. August 2007 um 13:35 Uhr | Von: Petra BosbachErneut hat ein Gericht entschieden, daß die Verwendung einer fremden geschützten Marke als AdWord rechtsverletzend ist und kostenpflichtig abgemahnt werden kann. Das Geschäftsmodell “AdWords” rückt damit weiter seinem Ende entgegen (wir berichteten: “Metatags, Weiß-auf-Weiß-Schrift – Das Ende von AdWords-Anzeigen?“).
Marke als AdWord = Markenverletzung
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Kategorien: Abmahnung, Allgemein, Markenrecht, Onlinehandel, Wettbewerbsrecht | Bisher 0 Kommentare | PermalinkMetatags, Weiß-auf-Weiß-Schrift – Das Ende von AdWords-Anzeigen?
15. August 2007 um 19:43 Uhr | Von: Petra BosbachWer seine Waren und/oder Dienstleistungen im Internet präsentiert, möchte natürlich von möglichst vielen Kunden gefunden werden. Es ist daher von Vorteil, wenn die eigene Webseite ein gutes Ranking bei den Internetsuchmaschinen wie beispielsweise “google” oder “yahoo” hat. Um das Ranking zu verbessern, werden unter anderem Metatags oder auch sogenannte “Weiß-auf-Weiß”-Schrift verwendet. Wer sich nicht auf sein Suchmaschinen-Ranking verlassen möchte, schaltet noch kontextbezogene Werbung, z.B. in Form von AdWords-Anzeigen.
Den Inhalt der Metatags, “Weiß-auf-Weiß”-Schrift und der AdWords bestimmt der Seiteninhaber selbst. Bei der Auswahl sollte er jedoch diese Frage im Blick haben:
Kategorien: Abmahnung, Allgemein, Markenrecht, Onlinehandel | 2 Kommentare | PermalinkDürfen fremde Marken als Metatag, “Weiß-auf-Weiß”-Schrift oder AdWord verwendet werden?
Durchsetzungsrichtlinie – Umsetzung in deutsches Recht
9. August 2007 um 12:28 Uhr | Von: Petra BosbachÜber eine Stärkung der Rechte der Inhaber von Immaterialgüterrechten (Urheber-, Marken-, Kennzeichen-, Muster- und Patentrechte) wird seit einiger Zeit immer wieder diskutiert. Dabei ist zumeist von der „Durchsetzungsrichtlinie“ (PDF hier) und ihrer Umsetzung in nationales Recht die Rede. Was verbirgt sich dahinter? [ vollständigen Beitrag "Durchsetzungsrichtlinie – Umsetzung in deutsches Recht" lesen... ]
Kategorien: Abmahnung, Allgemein, Kosten, Markenrecht, Onlinehandel, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht | Bisher 0 Kommentare | PermalinkDie EU verstärkt ihre Bemühungen im Kampf gegen Produktpiraterie
31. Juli 2007 um 11:50 Uhr | Von: Nadine SchmittDie Europäische Union bereitet derzeit eine Richtlinie über strafrechtliche Maßnahmen zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums vor, KOM(2006)0168 - C60233/2005 – 2005/0127 (COD). Die geplante Richtlinie ergänzt die Richtlinie 2004/48/EG zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums um europaweite einheitliche strafrechtliche Bestimmungen.
Die EU- Richtlinie enthielt umfangreiche zivil- und verwaltungsrechtlichen Neuregelungen im Zusammenhang mit der Verfolgung von Rechtsverletzungen des geistigen Eigentums. Die Umsetzung in deutsches Recht erfordert eine umfangreiche Novellierung zahlreicher Gesetze.
Erst im Januar 2007 ist in Deutschland das entsprechende Durchsetzungsgesetz vom Bundeskabinett beschlossen worden.
Im Gesetzgebungsverfahren haben vor allem die Ausweitung der zivilrechtlichen Auskunftsansprüche gegenüber potentiellen Rechtsverletzern und Dritten und die Begrenzung der Kosten für anwaltliche Abmahnungen für erheblichen Diskussionsbedarf gesorgt. Im Rahmen dieses Gesetzgebungsvorhaben sind strafrechtlichen Vorschriften nur bzgl. der sog. geographischen Herkunftsangaben implementiert worden, (vgl. hier).
In dem Bemühen, den EU-Bürgern effektive gesetzliche Instrumente gegen Produktpiraterie und Verletzungen der Rechte des geistigen Eigentums an die Hand zu geben, soll der neue Richtlinienentwurf die Durchsetzungskraft der bestehenden zivilrechtlichen Instrumentarien durch zu ergänzende strafrechtliche Regelungen verbessern.
Die bislang bestehenden nationalen Straf-Regelungen unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Strafrahmen. Eine Harmonisierung der Regelungen ist aus europäischer Sicht notwendig. [ vollständigen Beitrag "Die EU verstärkt ihre Bemühungen im Kampf gegen Produktpiraterie" lesen... ]
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